Mikronährstoffe und ihre Wirkung auf das Immunsystem

Eine junge Frau mit Schal

Die Hauptaufgabe unseres Immunsystems ist die körpereigene Abwehr gegen fremde Stoffe oder Erreger. Um einwandfrei arbeiten zu können, ist es notwendig ausreichend mit den wichtigsten Mikronährstoffen versorgt zu sein.

Profitieren Sie von fundiertem Mikronährstoff-Wissen in Form von interaktiven Vorträgen, Seminaren, Webinaren oder E-Learnings. Erweitern Sie Ihr Wissen und erfahren Sie mit welchen Mikronährstoffen Sie Ihre Patienten oder Kunden gezielt unterstützen können.

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Immunrelevante Mikronährstoffe in der Praxis

Atemwegsinfekte: Viren & Co

Gewisse Vitamine, Spurenelemente und Co. unterstützen den Körper bei der Abwehr von Krankheitserregern. Das körpereigene Immunsystem ist von einer Reihe von Mikronährstoffen abhängig, um die volle Leistung zu erbringen. In diesem Webinar erhalten Sie gezielte Verzehrempfehlungen für die Unterstützung des Immunsystems.

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Gemeinsam stark

Vitamin D & K

Zuerst wird Vitamin D näher beschrieben mit dem Fokus auf Knochengesundheit. Danach folgen wertvolle Informationen über Vitamin K und abschließend folgt in einem letzten Part der praxisbezogene Part.

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Eine ältere Dame, die im Spiegel ihr Gesicht begutachtet.

Mikronährstoffe bei Akne, Neurodermitis & Psoriasis

Sensible Haut

Erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz zu den Hauterkrankungen Akne, Neurodermitis und Psoriasis. Die Haut benötigt Pflege von außen, profitiert aber auch von den richtigen Mikronährstoffen. Nach einer Einleitung und Auffrischung des Basiswissens, wird in diesem E-Learning gezielt auf den Einsatz von Mikronährstoffen eingegangen.

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Oft gestellte Fragen

Welche Mikronährstoffe sind zur Unterstützung des Immunsystems empfehlenswert?

Die Vitamine C und D sowie das Spurenelement Zink sind besonders in der kalten Jahreszeit wichtige Helfer für die normale Funktion des Immunsystems. Vor allem bei älteren Personen oder Menschen in dauerhaften Stresssituationen gilt es das Immunsystem über eine nährstoffreiche Ernährung zu unterstützen.

Das humane Immunsystem nutzt Vitamin C zur Aufrechterhaltung einer normalen Phagozytoseaktivität und Lymphozytenbildung. Zudem hat es histaminregulierende und gefäßstabilisierende Eigenschaften.

Vitamin D ist für die Differenzierung und Funktion von Monozyten und Makrophagen wichtig. Daneben reguliert es die Zytokinbildung bei Entzündungsreaktionen. Es ist sowohl für die Funktion des erworbenen als auch des angeborenen Immunsystems wesentlich.

Zink unterstützt eine normale Reifung von Lymphozyten und kann die Zellen vor freien Radikalen schützen. Wird Zink in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen, so sind Makrophagen in der Lage Krankheitserreger, wie Viren und Bakterien, erfolgreich abzuwehren.

Quellen:

Biesalski H.K., Tinz J., Vitamine und Spurenelemente, Antioxidantienkombinationen zur Stärkung des Immunsystems, https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin1_40_2005, abgerufen am 15.11.2017

Biesalski H.K.; Vitamine und Minerale; Georg Thieme Verlag 2016

Worin besteht der Unterschied zwischen Vitamin C und Vitamin C gepuffert?

Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Das wasserlösliche Vitamin besitzt also eine Säuregruppe in seinem Molekül. Genau auf diese können Menschen mit sensiblem Verdauungstrakt, z.B. mit gastritischen Veränderungen der Magenschleimhaut, mit einem flauen Gefühl reagieren. Bei gepuffertem Vitamin C ist die Säuregruppe über Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Kalium, gebunden. So ist Vitamin C wesentlich magenfreundlicher und auch für Menschen mit empfindlichem Magen sehr gut verträglich.

Muss die Supplementierung der Vitamine K und D gemeinsam erfolgen?

Die Vitamine K und D sind ein starkes Duo im Knochenstoffwechsel. Aktives Vitamin-D-Hormon (Calcitriol) fördert in den knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) die Bildung von Osteocalcin. Vitamin K überführt Osteocalcin in seine aktive Form und unterstützt so die Calciumeinlagerung in die Knochen und Zähne.

Physiologisch sind die beiden fettlöslichen Vitamine also ein Team. Ob eine gemeinsame Supplementierung grundsätzlich erforderlich ist, wurde bislang klinisch nicht ausreichend untersucht. Nach derzeitigem wissenschaftlichem Erkenntnisstand ist die Kombination der Vitamine daher kein Muss.

Die Antwort lautet daher „Nein“.

Quellen:

Holick M., Sunlight and Vitamin D for bone health and prevention of autoimmune diseases, cancers and cardiovascular disease; The American Journal of Clinical Nutrition 2004

Gröber U., et al.; Ein altes Vitamin in neuem Licht, Vitamin K: Wichtig für die Blutgerinnung und die Knochen; Deutsche Apotheker Zeitung 2014; Nr. 21

Kann man die beiden Mikronährstoffe Vitamin C und Selen gemeinsam anwenden?

Um die Frage beantworten zu können, muss zwischen anorganisch und organisch gebundenem Selen unterschieden werden. Natürlich kommt Selen beispielsweise als anorganisches Natriumselenit bzw. organisch als Selenmethionin vor. (1)

Der Verbindungstyp macht den Unterschied

Selenmethionin kann gemeinsam mit Vitamin C verzehrt werden. Natriumselenit hingegen nicht. Denn Vitamin C reduziert das anorganisch gebundene Selen in seine elementare Form, welche nicht mehr aufgenommen werden kann. Ein Einnahmeabstand zwischen Natriumselenit und Vitamin C von 1 bis 2 Stunden ist daher ratsam. (2)

Antwort:

Ja, für Selenmethionin

Nein, für Natriumselenit

Quellen:

  1. Ekmekcioglu C. et Marktl W.; Essenzielle Spurenelemente – Klinik und Ernährungsmedizin; Springer-Verlag/Wien 2006
  2. Gröber U.; Mikronährstoffe – Metabolic Tuning – Prävention – Therapie; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 2011; 3 Aufl

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