Mikronährstoffe für die Generation 50+

ein sitzender Mann generation 50+

In jungen Jahren findet die Zellerneuerung im Körper kontinuierlich statt. Mit steigendem Alter nimmt dies jedoch kontinuierlich ab. Je nach Lebensstil vollzieht sich der Alterungsprozesse schneller oder langsamer. Fest steht, dass mit voranschreitendem Alter der Bedarf an gewissen Nährstoffen auch durch weniger Appetit und Schlaf steigt. Ein Augenmerk sollte deshalb besonders auf Vitamin D, Calcium, B-Vitamine, Coenzym Q10, Carotinoide, Vitamin A und Cholin liegen.

Die PRO Academy bietet Ihnen Kurse, Workshops und E-Learnings zur Immunseneszenz, zum Neuroenhancement, zu Gedächtnis & Konzentration oder etwa auch zum Zuckerstoffwechsel und liefert Ihnen wissenschaftlich fundiertes Expertenwissen, um Ihre Kunden und Patienten über Jahre hinweg gezielt mit den wichtigsten Mikronährstoffen zu unterstützen und begleiten zu können.

Kurse zum Thema Generation 50+

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Wirkmechanismus von Citicholin

In nur zehn kurzen Minuten erfahren Sie mehr über die Wirkung von Citicholin im Körper.

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Die Arme eines älteren Paares

Die wichtigsten Mikronährstoffe im Alter

Mangelernährung im Alter

Steigendes Alter geht mit psychischen und körperlichen Veränderungen einher und eine ausreichende Versorgung mit den wichtigsten Makro- und Mikronährstoffen ist nicht mehr gewährleistet. Dieses Seminar behandelt die Gründe für Mangelernährung im Alter und beleuchtet Mikronährstoffe wie Vitamin B12 und Zink in Bezug auf den Alterungsprozess.

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Ein Lachsfilet als Beispiel für eine Quelle von Omega-3-Fettsäuren

Von Arteriosklerose bis Zappelphilipp

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren verfügen über vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. In diesem E-Learning gibt es einen Überblick über Omega-3 und Omega-6 und deren optimales Verhältnis und praxisrelevante Informationen zu chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Arteriosklerose und der Gehirnfunktion.

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Oft gestellte Fragen

Ist die Anwendung von Isoflavonen sicher?

Die Sicherheit von Isoflavonen ist gut untersucht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) untersuchte im Auftrag des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung, ob die Einnahme von Isoflavon-hältigen Nahrungsergänzungsmitteln bei peri-und postmenopausalen Frauen zu möglichen Gesundheitsrisiken und unerwünschten Wirkungen führen kann. Resultat: Isoflavone, in Konzentrationen, die üblicherweise in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden sind, sind für peri-und postmenopausale Frauen auch bei längerer Anwendung wirksam und sicher. Isoflavone gelten auch in meidzinischen Fachkreisen, wie der österreichischen Menopausegesellschaft, als Mittel der Wahl gegen Wechselbeschwerden.

Quellen:

  1. Schmidt M.; Österreichische Menopausegesellschaft; Soja-Isoflavone als erstes Mittel der Wahl gegen vasomotorische Beschwerden in der Menopause; Consensus; 2016
  2. EFSA; Risk assessment for peri- and post-menopausal women taking food supplements containing isolated isoflavones; 2015

Was ist Citicholin, und wann wird es eingesetzt?

Citicholin ist eine körpereigene Substanz, die im Hirnstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Die gut bioverfügbare Cholinverbindung steht schon lange im Fokus Neurowissenschaft: seine neuroprotektiven Eigenschaften wurden bislang in Zusammenhang mit Schlaganfall oder Parkinson untersucht. (1,2,3,4)

Doch Citicholin hat auch Einfluss auf die kognitive Fähigkeit von Gesunden. In einer doppelblinden, randomisierten und placebo-kontrollierten Studie verbesserte Citicholin die Aufmerksamkeit bei Erwachsenen und Jugendlichen signifikant. Zudem konnte eine verbesserte motorische Kontrolle festgestellt werden. (1,2)

Kein Wunder: Denn als Vorstufe von Phosphatidylcholin, ist Citicholin am Aufbau neuronaler Strukturen, wie Membranen und Synapsen, beteiligt. Es festigt die Signalweiterleitung zwischen Nervenzellen, und garantiert so eine schnelle Verarbeitung von Signalen in wichtigen Hirnarealen. (3)

Zudem unterstützt Citicholin die Bildung und Wirkung der Botenstoffe Acetylcholin und Dopamin. Gerade Dopamin ist verantwortlich für das Textverständnis und lösungsorientiertes Denken. Auch die motorische Kontrolle profitiert von Dopamin. Studien zeigen, dass Citicholin dadurch Gleichgewicht und Reaktionszeit verbessert. (3,5)

Fazit: Citicholin ist eine innovative Möglichkeit, dem Hirnstoffwechsel unter die Arme zu greifen. Für eine umfassende Unterstützung der kognitiven Funktion, kann es mit Zink und B-Vitaminen kombiniert werden.

Quellen:

  1. McGlade E., et al.; Improved Attentional Performance Following Citicoline Administration in Healthy Adult Women; Food and Nutrition Sciences 2012; 3, 769-773
  2. McGlade E., et al.; The Effect of Citicoline Supplementation on Motor Speed and Attention in Adolescent Males; J Atten Disord 2019; 23(2):121-134
  3. Secades J. J.; Citicoline: pharmacological and clincal review, 2016 update; Rev Neurol 2017
  4. Klein J.; Membrane breakdown in acute and chronic neurodegeneration: focus on choline-containing phospholipids; J Neural Transm 2000; 107: 1027-1063
  5. Babb S. M., et al.; Differential Effect of CDP-choline on Brain Cytosolic Choline Levels in Younger and Older Subjects as Measured by Proton Magnetic Resonance Spectroscopy; Psychopharmacology (Berl) 1996; 127 (2), 88-94

Muss die Supplementierung der Vitamine K und D gemeinsam erfolgen?

Die Vitamine K und D sind ein starkes Duo im Knochenstoffwechsel. Aktives Vitamin-D-Hormon (Calcitriol) fördert in den knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) die Bildung von Osteocalcin. Vitamin K überführt Osteocalcin in seine aktive Form und unterstützt so die Calciumeinlagerung in die Knochen und Zähne.

Physiologisch sind die beiden fettlöslichen Vitamine also ein Team. Ob eine gemeinsame Supplementierung grundsätzlich erforderlich ist, wurde bislang klinisch nicht ausreichend untersucht. Nach derzeitigem wissenschaftlichem Erkenntnisstand ist die Kombination der Vitamine daher kein Muss.

Die Antwort lautet daher „Nein“.

Quellen:

  1. Holick M., Sunlight and Vitamin D for bone health and prevention of autoimmune diseases, cancers and cardiovascular disease; The American Journal of Clinical Nutrition 2004
  2. Gröber U., et al.; Ein altes Vitamin in neuem Licht, Vitamin K: Wichtig für die Blutgerinnung und die Knochen; Deutsche Apotheker Zeitung 2014; Nr. 21

Welche Faktoren sind entscheidend für die ideale Aufnahme von Magnesium?

Optimale Bioverfügbarkeit: Für die Effektivität einer Magnesiumsupplementierung ist es wichtig, dass die Magnesiumionen bereits im oberen Dünndarm aufgenommen werden. Dafür müssen sie frei vorliegen. Sicher gewährleistet wird dies durch den Verzehr organischer Magnesiumverbindungen, wie Magnesiumcitrat oder -glycinat. Ihr Einsatz ist vor allem bei Menschen mit verminderter Magensäure (Protonenpumpenhemmer, Antazida, Gastritis) empfehlenswert. (1,2,3)

Regelmäßige Anwendung: Um den Magnesiumspiegel nachhaltig anzuheben, ist es wichtig, dass der Mineralstoff über einen Zeitraum von mehreren Monaten verzehrt wird. Die intrazellulären Magnesiumspeicher füllen sich aus physiologischen Gründen nur langsam: Der Körper baut schrittweise endogene Bindungspartner für Magnesium (z.B. ATP, Nukleotide) auf. (1,4)

Auf mehrere Portionen pro Tag verteilt: Ideal ist die tägliche Ergänzung von bis zu 300 mg Magnesium, aufgeteilt auf 2-3 Portionen. Ist der Bedarf stark erhöht, kann die Verzehrmenge über die Menge von 300 mg pro Tag hinausgehen. (1,4)

Maximale Verträglichkeit: Eine ausgezeichnete Verträglichkeit kann durch den Verzicht auf unnötige Technologien und Zusatzstoffe wie Trennmittel, Farbstoffe oder Überzüge gewährleistet werden. Sie sichert die Compliance und den Erfolg einer bedarfsorientierten Ergänzung.

Quellen:

  1. Eder K.; Aufnahme, Funktionen und therapeutische Aspekte, Magnesium-Verbindungen; Pharm. Unserer Zeit 3/2009; (38)
  2. Lindberg J.S., et al.; Magnesium Bioavailability from Magnesium Citrate and Magnesium Oxide; Journal of the American College of Nutrition 1990
  3. Podlogar J., Smollich M.; Essenzieller Cofaktor Magnesium; Deutsche Apothekerzeitung 2019
  4. Vormann J.; Magnesium – ein bedeutender Mineralstoff für Prävention und Therapie; Ernährungs Umschau 2008; 55: 726–731

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