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Tipps für einen gesunden Schlaf

Mag. pharm. Dr. Irmgard Pötschger

Ausgeruht und entspannt in Morpheus’ Armen liegen – mit dieser Anleitung zum Träumen wird dieser Wunsch zur Wirklichkeit.

Alle Lichter ausschalten!

Melatonin wird nur dann ausgeschüttet, wenn die Umgebung dunkel ist. Die abendliche Nutzung von elektronischen Geräten korreliert mit verspätetem Einschlafen und einer verkürzten Gesamtschlafzeit. Smartphones und Co sollten dem Schlafgemach weichen und Raum für ruhige Abendrituale schaffen.

Mit Vitalstoffen den Schlaf „anstupsen“

Der Präkursor L-Tryptophan und B-Vitamine als Cofaktoren unterstützen die endogene Bildung von Melatonin. Magnesium entspannt die Muskulatur und kann zur nächtlichen Ruhe beitragen. Hilfe von pflanzlicher Seite bietet beispielsweise die Melisse.

Kaffeekränzchen vorverlegen

Der nachmittägliche Pausenkick mit Freunden und Kollegen sollte möglichst am frühen Nachmittag erfolgen. Koffeinhältige Getränke wie Kaffee können dafür sorgen, dass sich das Bild- und Gedankenkarussell auch in der Nacht weiterdreht.

Früh ins Bett gehen zahlt sich aus

© jhk2303

Dem Geist Entspannung gönnen

Ärger, Stress und Probleme lassen uns oft kein Auge zumachen. Die Gedanken in ein Tagebuch niederschreiben, Lesen oder meditative Atemübungen können die innere Anspannung mindern.

Milch für eine entspannte Nachtruhe

Milch mit Honig gilt als klassisches Hausmittel für entspannte Nachtruhe. Für die beruhigenden Effekte wird die in der Milch vorkommende Aminosäure L-Tryptophan verantwortlich gemacht.

Auf die innere Uhr achten

Regelmäßige Schlafens- und Aufstehzeiten trainieren den biologischen Rhythmus und erleichtern das Einschlafen. Kleine Abweichungen wie z. B. am Wochenende stellen dabei kein Problem dar.

* Erstveröffentlicht im "PRO 04 - Magazin für medizinische Fachkreise". www.promedico.at

© Header- und Vorschaubild: Alena Ozerova