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Mikronährstoff-Status
bestimmen

Dr. Birgit Schiel

Die Kenntnis der individuellen Versorgungssituation bildet die Grundlage für eine gezielte Supplementierung. Um den individuellen Bedarf an Mikronährstoffen genau feststellen zu können, stehen folgende diagnostische Methoden zur Verfügung.

Blutbild und Mikronährstoffdiagnostik

Ein klassisches Blutbild liefert Informationen über die Menge der zellulären Blutbestandteile: Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und Thrombozyten. Im Unterschied dazu spiegelt die Mikronährstoffdiagnostik individuelle Blutspiegel von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Aminosäuren wider.

Ergebnisse bei Bestimmung aus dem Vollblut sind keine Momentaufnahme, sondern repräsentativ für den Füllungszustand der körpereigenen Depots, da im Gegensatz zur Serum-Diagnostik bei der Analyse des Vollbluts auch die Erythrozyten miteinbezogen werden.

Beispiel Zink

Der Zinkspiegel im Blut ist zu ca. 80% an die roten Blutkörperchen gebunden, weshalb die Bestimmung aus dem Serum nur einer Momentaufnahme entspricht. Erst durch die Analyse im Vollblut spiegelt sich der körpereigene Zinkspeicher wider.

Für jeden Mikronährstoff gibt es, ähnlich wie beim Blutbild, einen Referenz- oder Normbereich. Dieser kann zirkadiane Schwankungen aufweisen und ist von Alter und Geschlecht abhängig (Frauen haben beispielsweise einen generell niedrigeren Eisenwert als gleichaltrige Männer).

Im Rahmen einer umfassenden Anamnese können verschiedene Parameter zur korrekten Interpretation notwendig sein, um die biochemischen Prozesse im Körper besser abzubilden. Abhängig davon sind unterschiedliche Proben notwendig: Serum, EDTA-Vollblut, Heparinvollblut oder Li-Heparinat-Vollblut.

Informationen zum benötigten Probenmaterial, zum Versand bzw. zur Abholung bieten direkt die Speziallabors.

Bioresonanz-Diagnostik

Ein Bioresonanz-Gerät misst elektrochemische Schwingungen, wodurch auf biochemische Vorgänge im Körper geschlossen werden kann. Die Bioresonanz-Methode macht es möglich, den individuell am besten passenden Mikronährstoff zu ermitteln.

Kinesiologische Diagnostik

Die Kinesiologie – z.B. Funktionelle Myodiagnostik (FMD) – ist ein diagnostisches Verfahren. Der Muskeltest zeigt, welche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für eine Supplementierung am besten geeignet sind.